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Konzentration Lernen

Was stört die Konzentration?

Konzentrationsstörungen als psychosomatischer Komplex

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der Begleiterscheinungen, die gewöhnlich mit Konzentrationsstörungen einhergehen.
Ich spreche bewusst nicht von Ursachen und Wirkungen, da die einzelnen Störfaktoren der Konzentration wechselseitig aufeinander bezogen sind.

Dazu ein Beispiel:
Ist ein Schüler schlecht motiviert, leidet darunter die Konzentration.
Kann er sich nicht gut konzentrieren, leidet darunter die Leistung.
Zeigt er schwache Leistungen, leidet darunter wieder die Motivation.
Der Teufelskreis schließt sich.

Mit einem Klick auf eines der Themen gelangen Sie direkt zu dem entsprechenden Störfaktor.
Bei einem Doppelklick erscheint eine paarweise Darstellung von Konzentrationsstörungen und den entsprechenden Maßnahmen zur Förderung der Konzentration
.

Konzentrationsstörungen: 20 Punkte, die die Konzentration beeinträchtigen

  • Innere Ablenkungen
  • Äußere Ablenkungen
  • Mangel an Motivation
  • Mangelhafte Selbstwahrnehmung
  • Mangelhafte Selbststeuerung
  • Blockierte Intuition
  • Mangel an Achtsamkeit
  • Niedrige Frustrationsschwelle
  • Mangel an Selbstliebe
  • Mangel an Selbstdisziplin
  • Ineffiziente Lerntechniken
  • Projektionen
  • Stress in der Familie
  • Ablenkung durch Mitschüler
  • Blöde Lehrer
  • Ablenkungen am Arbeitsplatz
  • Pubertätskrise
  • Blockaden
  • Schwache Atmung
  • Körperliche Beschwerden
(C) LP Köln
  • Innere Ablenkungen 

    Dieser Schülertyp ist kontinuierlich starken inneren Impulsen ausgesetzt, die er in der Regel nicht steuern kann. Seine Impulsivität macht es ihm sowohl schwer, eigene Gedankengänge konsequent zu Ende zu denken als auch Gesprächspartnern oder Lehrpersonen über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuzuhören. Permanent wird er von Eingebungen und Reizen überflutet, die er nicht aufschieben kann. So sind seine Gedanken und Handlungen sprunghaft und wenig systematisch.
    Hauptprobleme: Geringe Steuerungsfähigkeit (Anpassung) – Reizüberflutung durch innere Impulse
  • Kontrolle über innere Impulse 

    Die inneren Ablenkungen werden durch verschiedene Übungen bewusst gemacht, zum Beispiel durch Gespräche, bei denen jeweils ein Gong ertönt, wenn der Schüler infolge einer inneren Ablenkung abgeschweift ist. Dann lernt der Schüler, seine Impulse in kurzen Stichworten aufzuschreiben, statt auszusprechen. Schließlich lernt er, einzelne Impulse im Gedächtnis zu behalten und dann nacheinander vorzutragen. In einem letzten Schritt wird dem Schüler vermittelt, wie er nicht zum Thema gehörende Impulse sich bewusst machen und loslassen kann.
    Hauptziele: Konzentriertes Zuhören – Steuerung von inneren Ablenkungsimpulsen
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  • Äußere Ablenkungen 

    Hier kommen die Störungen der Konzentration eher von außen. Dieser Schülertyp will alles, was um ihn herum geschieht, mitbekommen. Er ist kaum in der Lage, sein Aufmerksamkeitsfeld zu begrenzen und folgt bereitwillig jedem äußeren Reiz, der in sein Wahrnehmungsfeld eindringt. Das erschwert ein konzentriertes Arbeiten.
    Hauptprobleme: Geringe Steuerungsfähigkeit (Abgrenzung) - Reizüberflutung durch äußere Impulse
  • Kontrolle über äußere Impulse 

    Der Schüler lernt zu unterscheiden zwischen äußeren Ablenkungen, die sich seinem Einfluss entziehen, - wie etwa ein lärmendes Flugzeug - und solchen, die er vermeiden kann – wie etwa Anrufe auf dem Handy oder der Walkman auf dem Schreibtisch. Zunächst werden die vermeidbaren Ablenkungsquellen entfernt. Dann wird dem Schüler vermittelt, wie er sich von äußeren Quellen der Ablenkung durch mentale Techniken (zum Beispiel Gedankenkontrolle und -steuerung, Meditation) befreien kann. Sobald er diese beherrscht, können ihn die verführerischen Sachen in seinem Arbeitszimmer oder anderswo nicht mehr ablenken.
    Hauptziele: Konzentriertes Arbeiten – Steuerung von äußeren Ablenkungsimpulsen
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  • Mangel an Motivation 

    Diese Schüler stehen mit bestimmten Lerninhalten auf Kriegsfuß, manche sogar mit fast allem, was mit dem Thema Schule zu tun hat. Sie haben eine teils bewusste, teils unbewusste Abwehrhaltung gegen Lerninhalte oder Lehrpersonen aufgebaut, die es ihnen erschwert, das abgelehnte Wissen im Gedächtnis zu speichern und später abzurufen. Solange jemand massive psychische Barrieren gegen einen Lerninhalt aufbaut, helfen weder Nachhilfe noch Strafen noch Konzentrationstraining. Das Gedächtnis tut, was der Lernende will: Es streikt!
    Hauptprobleme: Schwaches Langzeitgedächtnis – Geringe Lerneffizienz
  • Starke innere und äußere Motivation 

    Die Abwehrhaltung gegenüber bestimmten Lerninhalten wird bewusst gemacht (zum Beispiel dadurch, dass die Schüler ihre Haltung dazu pantomimisch ausdrücken). Danach werden die Auswirkungen der Abwehrhaltung veranschaulicht und zwar auf das Lernverhalten, auf Abspeicherung/Abrufen von Informationen (Gedächtnis) sowie auf die gesamte Lebenssituation (Schulstress, familiärer Stress, Beeinträchtigung von Freiheit und Freude im Freizeitbereich, brachliegendes Potenzial, Zukunftsperspektiven usw.). Motivationshemmnisse werden aufgedeckt und so weit wie möglich beseitigt. Alle Möglichkeiten zur Steigerung der Motivation werden ausgeschöpft, wie zum Beispiel: perfekte Arbeitsorganisation, optimale Lerntechniken, Einbau von spielerischen Elementen, Vermittlung übergeordneter Sinnzusammenhänge, positive Bestärkung und angemessene Belohnungen.
    Hauptziele: Auflösung der Abwehrhaltung – Allmähliche Steigerung der Lust am Lernen

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  • Mangelhafte Selbstwahrnehmung 

    Man ist kaum in der Lage, seine eigenen Gedanken zu beobachten, noch weniger, welche Gefühle sie begleiten und zu welchen Handlungen sie führen. Dieser Typ findet sich nacheinander in verschiedenen Gemütszuständen wieder, ohne mitzubekommen, wie zum Beispiel Lust in Unlust oder eine konzentrierte Haltung in eine unkonzentrierte umkippt.
    Hauptprobleme: Starke Stimmungsschwankungen – Extreme Unbeständigkeit
  • Klare Selbstwahrnehmung 

    Die Schüler lernen (zum Beispiel mithilfe von Meditation), sich ihrer Gedanken bewusst zu werden, sowie der Emotionen, die durch sie ausgelöst werden. So werden sie gewahr, wann sie vom Thema abschweifen, wie sie ihre positiven und negativen Emotionen selbst erzeugen und wie sie durch ihre (bis dahin meist unbewussten) Gedanken Blockaden auslösen.
    Hauptziele: Bewusstwerdung der eigenen Gedanken – Bewusstwerdung der Selbstprogrammierung
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  • Mangelhafte Selbststeuerung 

    Der Schüler ist nicht in der Lage zu erkennen, wann seine im Prinzip positive Spontaneität ihm schadet. Ihm fehlt die Fähigkeit, negative Gedanken, Emotionen und Handlungsimpulse zu steuern und so gerät er häufig in vermeidbare Konflikte mit Eltern, Geschwistern, Freunden, Mitschülern und Lehrern.
    Hauptprobleme: Mangelndes Einfühlungsvermögen - Kommunikationsprobleme
  • Gezielte Selbststeuerung 

    Die Schüler werden sich des Zusammenhangs bewusst zwischen ihrem Denken, Fühlen und Handeln und den Reaktionen anderer auf ihr Verhalten. Sie lernen, ihr Denken, Fühlen und Handeln so zu steuern, dass es zu gewünschten Resultaten führt. Dies wird erreicht durch die Analyse geeigneter Fallbeispiele aus ihrem Alltag und das Einüben von optimalen Handlungsabläufen bei aktuellen Konflikten und Zielen.
    Hauptziele: Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit – Zielstrebiges und erfolgreiches Handeln
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  • Blockierte Intuition 

    Es fehlt das Vertrauen in die Fähigkeit, Aufgaben aus eigener Kraft zu lösen. Diese Schüler neigen zu streng schematischem Lernen. Beim Büffeln praktizieren sie die Ochsentour und stehen dann oft wie der Ochs vorm Berg, wenn eine Aufgabenstellung auch nur minimal anders formuliert ist.
    Hauptprobleme: Schwächen beim selbständigen Denken – Mangel an Spontaneität und Improvisationstalent
  • Freie Intuition 

    Da diesen Schülern meist (mit besten Absichten) zu schnell und zu viel geholfen wurde, ist es sinnvoll, sie manchmal bewusst hängen zu lassen, wenn sie glauben, nicht allein weiter zu kommen. Um Frustrationen zu vermeiden, müssen die Aufgaben so gewählt sein, dass sie sie gerade noch aus eigener Kraft bewältigen können. Der Schwierigkeitsgrad wird dann allmählich erhöht, damit sie Schritt für Schritt über sich hinauswachsen können. Hilfreich dabei sind eine Minimierung der Lerninhalte und eine Lehrperson mit Engelsgeduld.
    Hauptziele: Selbständiges Denken und Arbeiten – Vertrauen in eigene Fähigkeiten
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  • Mangel an Achtsamkeit 

    Dieser Schülertyp sieht manchmal vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und manchmal vor lauter Wald den Baum nicht. Er tut sich schwer, die organischen bzw. systematischen Zusammenhänge zwischen einem Teil und dem Ganzen wahrzunehmen und übersieht leicht Details. So verfehlt er oft das Thema oder neigt zu Flüchtigkeitsfehlern.
    Hauptprobleme: Selektive Wahrnehmung – Flüchtigkeitsfehler
  • Achtsamkeit 

    Den Schülern werden Techniken der frei schwebenden Aufmerksamkeit vermittelt (wie zum Beispiel Meditation). Mittels verschiedener Achtsamkeitsübungen lernen sie, unkonditioniert wahrzunehmen, innere Handlungsimpulse bloß zu beobachten, (statt sie reflexartig in die Tat umzusetzen), und beim Ausüben einer Tätigkeit voll präsent zu sein.
    Hauptziele: Achtsames Wahrnehmen – Achtsames Handeln
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  • Niedrige Frustrationsschwelle 

    Manche Schüler neigen zum schnellen Aufgeben, wenn etwas nicht direkt so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt haben. Ein einziges Misserfolgserlebnis kann sie völlig demotivieren. In ihrem Geist macht sich Negativität breit, die weitere Misserfolge unweigerlich anzieht. Rasch befinden sie sich in einem Teufelskreis, wo nichts mehr geht.
    Hauptprobleme: Plötzliche, dramatische Leistungseinbrüche – Neigung zu Wutausbrüchen und zum schnellen Hinschmeißen
  • Hohe Frustrationstoleranz  

    Es werden gezielt Situationen simuliert, in denen die Schüler eine Kette von Erfolgserlebnissen haben, bis plötzlich ein unüberwindbares Hindernis auftaucht, das Frustration, Konfusion und den damit einhergehenden Leistungseinbruch auslöst. Sobald den Schülern ihr Reaktionsmuster bewusst geworden ist, können alternative Verhaltensweisen eingeübt werden, die das Auslösen der Blockaden verhindern. Diese Schüler leiden darunter, dass sie ihrem hohen Ichideal nicht gerecht werden können und brauchen jemanden, der sie dabei unterstützt, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.
    Hauptziele: Positiver Umgang mit Negativität – Gesundes Selbstbewusstsein
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  • Mangel an Selbstliebe 

    Schüler, die unter Mangel an Selbstliebe leiden, können sich nicht so akzeptieren, wie sie sind. Irgendetwas hindert sie daran, sich andern gegenüber als gleichwertig zu empfinden. Die Folgen können sowohl Antriebslosigkeit als auch übertriebener Ehrgeiz sein. Häufig neigen diese Schüler zu krankhaftem Altruismus oder Egoismus oder einer Mischung aus beidem.
    Hauptprobleme: Antriebslosigkeit – Übertriebener Ehrgeiz
  • Selbstliebe 

    In Gesprächen und gestalttherapeutischen Übungen werden die Eigenschaften zutage gefördert, die jemand bei sich selbst nicht akzeptieren kann. Dann lernen die Schüler, sich Schritt für Schritt mit ihren Schattenseiten zu versöhnen, wo eine Veränderung nicht möglich ist. Dort wo sie gewünscht und möglich ist, werden Strategien erarbeitet, die der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit förderlich sind. Die Auswirkungen, die wachsende Selbstliebe mit sich bringt, können kaum überschätzt werden, da jemand, der sich selbst nicht mag, auch niemand anderen lieben kann und entsprechend selten die Erfahrung macht, geliebt zu werden. Schon kleinste Erfolge auf diesem Gebiet steigern das körperliche und seelische Wohlbefinden sowie Motivation, Konzentration und Leistung.
    Hauptziele: Selbstakzeptanz – Liebesfähigkeit
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  • Mangel an Selbstdisziplin 

    Wer nicht in der Lage ist, sich selbst zu organisieren, ruft unweigerlich Disziplinierungsmaßnahmen von außen auf den Plan. Konzentriertes und engagiertes Arbeiten ist aber kaum möglich, wenn Schüler immer wieder dazu ermahnt werden müssen, ihre Hausaufgaben zu machen, ihr Zimmer aufzuräumen usw. Unter äußerem Druck wird meist nur – wenn überhaupt - das Notwendigste erledigt, und das meist auch nur flüchtig.
    Hauptprobleme: Schlechte Selbstorganisation – Sehr geringe Ausschöpfung des Potenzials
  • Selbstdisziplin 

    Den Schülern werden die negativen Folgen fehlender Selbstdisziplin klar vor Augen geführt. Ihnen wird bewusst, dass sie entweder ihre Ansprüche ans Leben reduzieren oder sich selbst mehr abverlangen müssen und dass sie sich anderen unterordnen müssen, wenn sie nicht in der Lage sind, sich ihrem eigenen Selbst unterzuordnen. Die Einübung von Selbstdisziplin erfolgt zunächst in kleinen alltäglichen Dingen und wird dann allmählich auf übergeordnete Lebensziele ausgedehnt. So entsteht ein positives Verhältnis zur Leistung und zum engagierten Einsatz für selbstgewählte Ziele.
    Hauptziele: Selbstdisziplin – Bereitschaft, sich selbst etwas abzuverlangen
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  • Ineffiziente Lerntechniken 

    Ineffiziente Lerntechniken führen nicht nur dazu, dass das Lernen mühselig wird und länger dauert, sondern verhindern auch eine optimale Abspeicherung von Informationen. Dies wiederum vermindert die Gedächtnisleistung und führt zu schlechten Noten bei jeder Art von Leistungsüberprüfung. Konzentrationsstörungen können sowohl Ursache als auch Folge falscher Lerntechniken sein.
    Hauptprobleme: Mühsames, ineffizientes Lernen – Schlechte Gedächtnisleistung
  • Optimale Lerntechniken 

    Den Schülern wird der Zusammenhang demonstriert zwischen der Art der Abspeicherung von Informationen und der späteren Gedächtnisleistung beim Abrufen der Informationen. In kooperativer Zusammenarbeit mit den Schülern werden individuelle Lerntechniken entwickelt, die dazu führen, dass mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Leistung erzielt wird. Dafür sind in der Regel die Schüler besonders offen, die als notorisch faul gelten.
    Hauptziele: Verbesserung der individuellen Lerntechniken – Effizientes Lernen
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  • Projektionen 

    Schüler mit Lern- und Konzentrationsschwächen neigen manchmal dazu, die Schuld für schlechte Leistungen bei anderen zu suchen: "Die blöden Lehrer - die Eltern, die zu wenig erlauben – die nervenden Geschwister" usw. Positive Veränderungen sind aber nur möglich, wenn die Bereitschaft besteht, sich mit eigenen Schwächen auseinanderzusetzen und auf Projektionen zu verzichten.
    Hauptprobleme: Mangel an Selbstkritik – Mangelnde Bereitschaft für Veränderungen
  • Befreiung von Projektionen 

    Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie die Leute, die sie für ihre schlechten Leistungen verantwortlich machen, - selbst wenn sie damit richtig liegen - nicht ändern können. Gibt es Probleme mit Lehrern, Mitschülern oder Eltern wird das eigene Projektionsmuster bewusst gemacht und seine negativen Folgen aufgezeigt. Glaubt ein Schüler zum Beispiel, er könne seinen verhassten Lehrer durch Leistungsverweigerung bestrafen, wird ihm vor Augen geführt, dass er nur sich selbst bestraft, wenn er seine emotionale Verletzung auf diese Weise abreagiert. Statt dessen werden mit ihm Alternativen entwickelt, wie er seinen Hass in produktive Energie umwandeln kann.
    Hauptziele: Bewusstmachung von Projektionsmustern - Umwandlung negativer Reaktionsmuster
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  • Stress in der Familie 

    Dauerstress in der Familie, Konkurrenz unter Geschwistern, Scheidungssituationen, Verlustängste, Vernachlässigung sowie Überforderung durch zu hohe Erwartungen sind die häufigsten familiären Störfaktoren für die Konzentration.
    Hauptprobleme: Psychischer Dauerstress – Geringes Selbstwertgefühl
  • Rückhalt in der Familie 

    Innerfamiliäre Spannungen können die Konzentrationsfähigkeit von Schülern stark beeinträchtigen. Bei schwerwiegenden Konflikten werden diese analysiert und schließlich aufgelöst oder zumindest entschärft. Innerhalb der Familie können strukturelle Probleme oft nicht geklärt werden, weil heftige Emotionen die Kommunikation erschweren. Ein neutraler, außen stehender Beobachter hat weitaus bessere Möglichkeiten, Lösungen zu finden für Grundkonflikte, die immer wieder zu Streit führen. Das gilt auch für außergewöhnliche Belastungen wie Trennung und Scheidung. In vielen Fällen hilft eine Art Familienkonferenz, in der alle strittigen Punkte auf den Tisch kommen und gemeinsam ein Lösungskonzept entwickelt wird, dem alle Beteiligten zustimmen.
    Hauptziele: Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses - Auflösung familiärer Spannungen durch einen gemeinsamen Aktionsplan
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  • Ablenkung durch Mitschüler 

    Während des Schulunterrichts hat für manche Schüler die Kommunikation mit ihren Mitschülern oberste Priorität, sodass sie vom Unterrichtsgeschehen kaum etwas mitbekommen. In diesem Zusammenhang ist die Stellung, die jemand im Klassenverband einnimmt, von großer Bedeutung. Wer dort einen guten Stand hat, hat es leichter als jemand, der in einer Rolle feststeckt wie etwa der Clown oder der coole Leistungsverweigerer.
    Hauptprobleme: Feststecken in einer Rolle – Geistige Abwesenheit im Unterricht
  • Starker Stand bei Mitschülern  

    Den Schülern sollte ein ausgiebiger Austausch mit Gleichaltrigen außerhalb des Unterrichts ermöglicht werden. Ist dies gewährleistet, stellt die Umlenkung der Aufmerksamkeit während des Unterrichts von den Mitschülern auf das Lerngeschehen meist dennoch eine schwierige Aufgabe dar. Zunächst wird den Schülern der unmittelbare Zusammenhang zwischen ihrer Unachtsamkeit im Unterricht und ihren schulischen Leistungen vor Augen geführt. Dann wird ihnen vermittelt, wie sie zu Kommunikationsangeboten ihrer Mitschüler ohne Imageverlust Nein sagen können, zumindest in den Momenten, wo das Unterrichtsgeschehen ihre volle Aufmerksamkeit erfordert.
    Hauptziele: Konzentration im Unterricht – Vermeidung von Ablenkungen durch Mitschüler
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  • "Blöde Lehrer" 

    Man lernt nur von dem, den man liebt, hat Goethe einmal gesagt. Ein problematisches Verhältnis zum Lehrer kann die Motivation und Konzentration eines Schülers stark beeinträchtigen. Persönliche Aversionen übertragen sich auf die Lerninhalte. Im Extremfall können sie zu Lernblockaden und totaler Leistungsverweigerung führen.
    Hauptprobleme: Lehrerspezifische Lernblockaden – Leistungsverweigerung
  • Reifes Verhältnis zu Lehrern 

    Bei Lehrern, die man nicht mag, ist es viel schwieriger, sich zu motivieren und zu konzentrieren. Den Schülern wird vermittelt, wie sie sich von der mangelnden Motivationsfähigkeit einzelner Lehrer unabhängig machen können, indem sie sich zum Beispiel über gute Lehrer, die es an jeder Schule gibt, freuen und über ihrer Ansicht nach schlechte nicht ärgern. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie die Wahl haben zwischen der Opferrolle (Leistungsverweigerung als Trotzreaktion) und der Rolle des Überlegenen (Eigenmotivation, wo Fremdmotivation versagt). Manchmal reicht diese neue Sicht der Dinge bereits aus, um positive Veränderungen zu bewirken. Wo dies nicht der Fall ist, wird der Konflikt mit einzelnen Lehrern analysiert, von irrationalen Emotionen befreit und – falls notwendig – in Gesprächen mit den betroffenen Lehrern entschärft.
    Hauptziele: Konstruktiver Umgang mit Lehrern – Förderung der Eigenmotivation
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  • Ablenkungen am Arbeitsplatz 

    Häufig befinden sich im selben Raum, wo die Schüler lernen, leicht verfügbare Möglichkeiten der Ablenkung wie Computerspiele, Fernseher oder Musikanlagen. Die Versuchung ist dann groß, sich zwischendurch mit angenehmeren Dingen als dem Lernen zu beschäftigen. Während des Lernens kreisen die Gedanken oft um die schönen Dinge in nächster Umgebung. Der Körper sitzt am Schreibtisch, der Geist ist anderswo (lateinisch: alibi).
    Hauptprobleme: Mangelnde Konzentration bei Hausaufgaben – Langwieriges, ineffizientes Lernen
  • Funktionaler Arbeitsplatz 

    In dem Rahmen, wie es die räumliche Situation zulässt, werden Objekte der Ablenkung wie Fernseher oder Walkman aus der unmittelbaren Nähe des Arbeitsplatzes entfernt. Optimal wäre eine kleine Nische, in der sich ausschließlich Materialien befinden, die zu Lernzwecken dienen. Viele Schüler sträuben sich zunächst mit Händen und Füßen gegen eine solche Maßnahme. Gelingt es Ihnen aber, sie konsequent durchzusetzen, werden Ihre Kinder spätestens dann dankbar sein, wenn sie sich an die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit gewöhnt haben, denn Letztere können sie schließlich um so mehr genießen, je schneller und erfolgreicher sie ihren Pflichtanteil erledigt haben.
    Hauptziele: Funktionaler Arbeitsplatz - Die Freizeit unbeschwerter genießen
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  • Pubertätskrise 

    Die Pubertät ist eine Phase schneller und tief greifender Veränderungen im körperlichen, geistigen und seelischen Bereich. Besonders bei Jungen kommt es in dieser Zeit zu extremen Schwankungen der Konzentration, häufig auch zu allgemeiner Lernunlust und plötzlicher Verschlechterung der schulischen Leistungen.
    Hauptprobleme: Verwirrung der Gedanken und Gefühle – Identitätsverlust
  • Pubertät als einzigartige Chance der Persönlichkeitsentwicklung  

    Der alte Boden wird einem unter den Füßen weggerissen, ein neuer ist nicht in Sicht: Die Pubertät ist ein Schwebezustand. Was Jugendliche in dieser Lebensphase am meisten brauchen, ist ein Raum, in dem sie laut denken können, ohne dass die Gesprächspartner gleich mit Belehrungen und Konsequenzen aufwarten. Selbsterfahrung hat absoluten Vorrang vor gesellschaftlicher Moral. Führt das dynamische Potenzial der Pubertät zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen oder sich selbst bzw. zu Gehorsams- und Leistungsverweigerung, ist es die Aufgabe eines erwachsenen Begleiters, dieses Potenzial in Kanäle zu lenken, die dem Jugendlichen ebenso kurz- wie langfristig zugute kommen. Das wichtigste Mittel dabei ist das Freilegen negativer Emotionen sowie deren Neutralisierung oder Umwandlung.
    Hauptziele: Umwandlung negativer Energien – Optimale Entwicklung der eigenen Persönlichkeit
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  • Blockaden 

    Von Blockaden spricht man, wenn der Energiefluss auf körperlicher und geistiger Ebene gehemmt ist. Das kann verschiedene Ursachen haben (siehe Seite Blockaden). Es kommt zur Verringerung der Konzentrationsfähigkeit bis hin zum punktuellen Versagen des Gedächtnisses (Blackout).
    Hauptprobleme: Akutes Versagen beim Abspeichern (Lernblockade) und Abrufen (Gedächtnisblockade) von Informationen – Chronisch geringe Ausschöpfung des eigenen Potenzials
  • Befreiung von Blockaden 

    Jede Blockade hat eine psychische und eine somatische Komponente. Hat ein Schüler zum Beispiel eine Blockade in Mathematik, so werden zunächst die Ursachen aufgedeckt (wie etwa ein Schockerlebnis nach der ersten 5 in Mathe). Dann werden die mentalen und körperlichen Folgen dieses Erlebnisses diagnostiziert (wie etwa Versagensangst mit akuter Verminderung der Sauerstoffzufuhr). Schließlich werden diese Blockaden durch Mentaltraining und gezielte Energiearbeit aufgelöst. Nähere Einzelheiten: siehe Seite Blockaden.
    Hauptziele: Diagnose von Blockaden – Auflösung von Blockaden
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  • Schwache Atmung 

    In psychischen Stresssituationen verflacht unsere Atmung, und das Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dadurch wird die mentale Leistungsfähigkeit eines Schülers drastisch eingeschränkt. Konzentriertes Lernen ist dann ebenso wenig möglich wie das Abrufen von Informationen aus dem Gedächtnis wie zum Beispiel bei Klassenarbeiten oder in Prüfungen.
    Hauptprobleme: Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff – Akuter Leistungsabfall
  • Tiefe natürliche Bauchatmung  

    Eine gut funktionierende natürliche Bauchatmung ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für körperliches Wohlbefinden und die Fähigkeit zur Konzentration. Liegen akute oder chronische Atemstörungen vor, wird den Schülern beigebracht, harmonisch und tief zu atmen, so dass es zu einer konstant guten Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff kommt. Bei stressbedingten Unregelmäßigkeiten der Atmung lernen die Schüler, sich mit Hilfe der Atmung aus kritischen Situationen zu befreien.
    Hauptziele: Gesunde Atmung – Befreiung aus Stresssituationen wie Prüfungsangst
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  • Körperliche Beschwerden 

    Fühlt ein Schüler sich körperlich nicht wohl, weil er zum Beispiel unter Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Allergien leidet, kann er sich auch bei bestem Willen und größter Anstrengung nicht gut konzentrieren.
    Hauptprobleme: Mangel an Vitalität – Eingeschränktes Denkvermögen
  • Körperliches Wohlbefinden 

    Bei Krankheiten sollte grundsätzlich zunächst nach somatischen Ursachen gesucht werden wie falsche Ernährung, schädliche Umweltbelastungen oder neurologische Besonderheiten. Erst wenn diese nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden können, und es sich offenbar um psychosomatische Symptome handelt, werden die Ursachen ausfindig gemacht und so weit wie möglich beseitigt bzw. abgeschwächt. Zu den häufigsten Ursachen psychosomatischer Erkrankungen zählen bewusste oder unbewusste Ängste, die zu Energieblockaden führen. Diese werden unter anderem durch Gespräche, gestalttherapeutische Übungen und Energiearbeit (zum Beispiel Reiki, Qi-Gong,) aufgelöst.
    Hauptziele: Auflösung von Energieblockaden – Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens



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